Die Müllinsel der Malediven fasziniert durch apokalyptische Schönheit

Alison auf den zugemüllten Malediven. Bild: Shaahina Ali

Alison Teal kehrte nach ihrer nackten Teilnahme an einer Reality Show auf die Malediven zurück, um für Recycling zu werben. Die Müllinsel Thilafushi fing sie in beeindruckenden Bildern ein.

Alison Teal verdankt ihre Bekanntheit in erster Linie ihrer Teilnahme an einer Reality Show, bei der sie mit ihren Teamkollegen nackt auf einer Insel lebte. (Welch simple wie auch geniale Idee für ein kostengünstiges TV-Format.) Doch im Gegensatz zu anderen Vertreterinnen dieses Genres wie Kim Kardashian oder Daniela Katzenberger möchte Alison zusätzlich zu „Guck mal: mein Körper” noch eine weitere Botschaft vermitteln.

Für ​„Alison Adventures”, einer Art wohlfühligem Umweltprojekt im Barbiekostüm, reist sie auf der Suche nach „den Geheimnissen des Überlebens, der Nachhaltigkeit, Gesundheit und Glück” um die Welt. Und auch wenn die leichtbekleidete Aktivistin mit pinkem Öko-Surfboard nicht jedem schmecken wird, liefert sie teilweise recht eindrucksvolles Material, wie zum Beispiel in Form von beeindruckenden Bildern der Müllberge auf den Malediven. Über dieses von weißen Stränden und blauem, glasklarem Wasser umgebene Umweltproblem drehte sie einen Film.

Dort in dem paradiesischen Inselstaat im Indischen Ozean verbrachte sie 21 Tage für die Reality Show „Naked and Afraid”, doch nicht nur die unbedeckte Scham ihrer Mitleidenden erschütterte die extro-vertierte Weltenbummlerin. Sie war entsetzt von den unzähligen Plastikflaschen und Kunststoff-verpackungen, die tagtäglich an den Strand gespült wurden und die Insel zunehmend unter sich bedeckten.